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„Das wahlkampfblog09 beschäftigt sich mit Dialog als dem neuen Paradigma der politischen Kommunikation – nicht allein in Deutschland, sondern überall dort, wo es neue Ideen für dialogorientierte Wahlkampfkommunikation aufzuspüren gibt.”
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FDP, Bundesliga, Badesachen

Pfeil Samstag, 15.08.2009 | Maik Bohne

Kurz vor dem lange erwarteten Start der FDP-Website wendet sich Guido Westerwelle schon einmal per E-Mail an seine Unterstützer. Ganz im Sinne der Obamaschen Grundregel “Jeder Unterstützer ist ein Botschafter” appelliert der FDP-Vorsitzende an die Mit-Mach-Motivation der Freiwilligen und ruft dazu auf, ganz persönlich - abseits des klassischen Infostandes- für die FDP zu werben. Hier ein Auszug aus der E-Mail:

Wie können Sie persönlich unsere Partei unterstützen? Ganz einfach: Sie können bis zum Wahlsonntag jeden Tag einen kleinen, liberalen Beitrag leisten. Dazu haben wir einige Ideen erdacht, mit denen Sie die FDP und den Tag der Wahl in Ihrem Umfeld ins Gedächtnis rufen können. Es sind kleine Aktionen, die zumeist nicht viel Zeit oder Aufwand kosten und dennoch eine erhebliche Wirkung erzielen können. Jede einzelne gewonnene Stimme ist für uns ein Erfolg!

Kleine Wahlkampfideen zum Nachmachen:

1. Verteile FDP Giveaways (Flyer, Bonbons, Lollis) an 5 Freunde
2. Fordern Sie fünf Freunde per eMail auf, sich in der Mitmach-Arena zu registrieren.
3. Sende10 Freunden das Deutschlandprogramm
4. Mach mit beim FDP Bundesliga Tipp-Spiel
5. TV-Spots aus TV Liberal versenden
6. Einfach mal mit FDP-Badesachen ins Freibad
7. Trete in das Profil eines FDP-Politikers ein!

Wir sind gespannt, ob sich die liberale Basis an den Aktionen beteiligen wird.

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Nicht wählen: Ernst gemeint?

Pfeil Freitag, 24.07.2009 | Kerstin Plehwe

Noch herrscht Unklarheit über den Videospot “Nicht wählen!”. Wollen die Macher - wie sie auf ihrer Website schreiben - einfach nur auf Wahlmüdigkeit und Politikverdrossenheit hinweisen? Hmmm… die Ironie des Spots ist für viele bisher nicht richtig zu greifen. Es ist zu hoffen, dass auf der offiziellen Pressekonferenz am Dienstag ein zweiter Teil des Spots präsentiert wird, der - wie beim US-amerikanischen Vorbild - in einem Wahlaufruf mündet anstatt in einer Aufforderung zum Wahlboykott.